Durch diesen tragischen Vorfall:
Verletzungen durch den Sturz mit meinen Pferd brachten mich für 6 Wochen ins Krankenhaus. Persönliche Erinnerungen an das Unglück und die ersten 4 Wochen im Krankenhaus habe ich nicht. Nur die Geschichten, wie sie mir Beteiligte erzählten.

Mein Unfall:


Ich ritt mein Pferd,  welches schwer ausrutschte und mit mir stürzte. Es brachen Schädelknochen, Schlüsselbein und eine Rippe - Schädelhirntrauma. Zusätzlich mehrere Schürfwunden.
Meine Begleiterin, die mit Ihren Pferd vor mir ritt, sorgte für Erste Hilfe und Krankenwagen - Intensivstation.
Im Krankenhaus wurde mein Kopf operiert.

4 Wochen künstliches Koma:


Aus dem "Koma", in welches ich durch die Gabe von medizinischen Drogen der Ärzte gelangte, versuchte man mich immer wieder aufzuwecken. Solche wachen Phasen nutzte ich um meinen Körper von Schläuchen, Kabeln und Kanülen "zu befreien".
Durch dieses Verhalten wurde mein Aufenthalt in der Intensivstationauf 4 Wochen verlängert - liegend, künstlich ernährt und gefesselt.
Das brachte mir zusätzlich Infektionen: Lungenentzündung und andere gefährliche Krankenhaus-Keime.

Wieder mit Bewusstsein der Persönlichkeit:


Eines Tages erwachte ich und meine persönliche Erinnerung setzte wieder ein.
Ich wusste nicht wo ich bin, wie lange schon und warum.
Zusätzlich konnte ich durch die neue Verschlauchung an meinem Hals nicht reden.
Ich erhielt Besuche von meinem Mann, meiner Familie sowie anderen Freunden. Mit meiner gefesselten Hand schrieb ich in einen, von ihnen besorgten, Block. Damit erhielt ich eine Möglichkeit zu kommunizieren.
Mein rechtes Schlüsselbein blieb gerbrochen. Die Ärzte konnten sich wegen meines meines schlimmen Verhaltens bisher nicht darum kümmern und würden es auch nicht mehr tun.
Nachdem ich ein paar Tage später wieder normal ass und ohne Katheter urinierte, befreite man mich von den Fesseln und brachte mich auf eine normale Krankenhaus-Station.

In der Station für normale Patienten:


Nach den ersten Tagen konnte ich Aufstehen und Laufen trainieren. Wegen einer bakteriellen Infektion konnte ich das Zimmer nicht verlassen und alle Besucher durften nur unter hygienischen Schutzregeln eintreten.
Ich erhielt in der zweiten Woche eine verschließbare Plastikröhre in den Luftröhrenschnitt am Hals gesetzt, welche mir wieder das Sprechen ermöglichte.
Nachdem ich von der bakteriellen Erkrankung geheilt wurde, kam auch dieses Röhrchen raus und ich durfte wieder nach Hause. Diese Entlassung aus der Klinik - in die Freiheit war für mich eine große Freude.

Wieder Daheim zurück:


Nach 6 Wochen Krankenhaus Aufenthalt ermöglicht mir meine Heimkehr wieder glücklich zu sein, jedoch belasten meine übrig gebliebenen Verletzungen mich noch stark.
Ich habe so viel Gewicht verloren, dass ich körperlich sehr geschwächt bin und mein rechter Arm hat durch das gebrochene Schlüsselbein noch keine normale Beweglichkeit.
Ich werde also noch ein paar Wochen brauchen, um mich wieder herzustellen.
Bis mein Kopfhaar wieder lang gewachsen sind, wird noch längere Zeit vergehen.

Körperliche Neuerscheinung nach Unfal_1Körperliche Neuerscheinung nach Unfal_2